LAZBW Baden-Württemberg
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Kursangebote >> Kursbereiche >> Rinderproduktion >> Fruchtbarkeitsmanagement
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Workshop: Wie funktioniert die Fruchtbarkeit?
- Fruchtbarkeitsstörungen frühzeitig erkennen und vorbeugen

Fruchtbarkeitsstörungen sind nach wie vor die Abgangsursache Nummer Eins in den Milchviehherden und haben oftmals hohe wirtschaftliche Verluste zur Folge. Es ist für jeden Milchviehhalter eine ständige Herausforderung, die Fruchtbarkeitslage bei seinen Kühen und Jungrindern auf einen hohen Stand zu bringen und auch zu halten.
In Zusammenarbeit mit dem Rindergesundheitsdienst Aulendorf werden in dem Workshop die unterschiedlichen Ursachen von Fruchtbarkeitsstörungen ausführlich behandelt. Es werden Vorbeugemaßnahmen zur Verbesserung der Herdenfruchtbarkeit und Behandlungsmöglichkeiten bei Problemtieren aufgezeigt. Einen weiteren Schwerpunkt bilden dabei die praktischen Demonstrationen im Milchviehstall zur Brunsterkennung und über Hilfsmittel zur Erkennung von Erkrankungen bzw. Störungen im Genitaltrakt. In diesem Zusammenhang werden die im Verlauf eines Brunstzyklus an den Eierstöcken gebildeten Funktionsgebilde wie Follikel und Gelbkörper ebenso mittels Organpräparaten vom Schlachthof vorgestellt wie Eierstockszysten.

Die Veranstaltung wird als fachliche Fortbildung für Beratungskräfte der Beratungsorganisationen in Baden-Württemberg anerkannt. 

Termin: Mo. 20.02.2017

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Workshop: Fruchtbare Kühe trotz Zeitmangel
- Brunsterkennungssysteme nutzen

Entscheidend für eine hohe Fruchtbarkeit der Milchviehherde ist die Brunsterkennung, die maßgeblich von der Qualität der Brunstbeobachtung, also der Häufigkeit und Dauer, abhängt. Dies ist eine von vielen Anforderungen, denen sich der Tierhalter tagtäglich stellen muss.
Brünstige Kühe zeigen eine Palette vielfältiger Veränderungen, von der Temperatur und Leitfähigkeit der Milch bis hin zum Lauf- und Wiederkauverhalten, die über verschiedene technische Hilfsmittel erfasst werden. Diese Hilfsmittel lenken die Aufmerksamkeit gezielt auf die Rinder (Kühe, Färse), die sich im Brunstgeschehen auffällig verhalten und geben Hinweise auf den optimalen Besamungszeitpunkt.
Vor- und Nachteile der Hilfsmittel im Hinblick auf Zuverlässigkeit, Bedienerfreundlichkeit und Praktikabilität werden diskutiert. Es wird aufgezeigt, für welche betriebliche Situation (Weidebetrieb, Stallhaltung) sie geeignet sind und wie sie sich in das betriebliche Fruchtbarkeitsmanagement einbinden lassen. Angesprochen werden die Fruchtbarkeitskennwerte, mit denen das Fruchtbarkeitsgeschehen im Betrieb verfolgt und bewertet werden kann. Abgerundet wird der Tag durch die Demonstration der am LAZBW eingesetzten Systeme in der Jungviehaufzucht und Milchviehhaltung.

Die Veranstaltung wird als fachliche Fortbildung für Beratungskräfte der Beratungsorganisationen in Baden-Württemberg anerkannt. 

Termin: Di. 21.02.2017

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Basiskurs Herdenmanagement Milchvieh

Nur optimal betreute Milchkühe können hohe Lebensleistungen erzielen und somit wirtschaftlich sein. Ein optimiertes Herdenmanagement zählt hier zu einem der entscheidenden Erfolgsfaktoren.
Kern dieses einwöchigen Fortbildungslehrganges ist daher die Vermittlung von fundierten Kenntnissen und vertieften Fertigkeiten im Geburtsmanagement, der Erstversorgung von Kuh und Kalb sowie der funktionellen Klauenpflege beim Rind.
In kleinen Lerngruppen erhält jeder Teilnehmer/-in die Möglichkeit, unter individueller Anleitung, praktische Fähigkeiten zu erlangen bzw. diese zu vertiefen.

Die Kalbung und der Laktationsstart entscheiden maßgeblich über den Erfolg der Milcherzeugung. Daher werden im theoretischen Teil des Unterrichts der natürliche Geburtsverlauf, der fachgerechte Einsatz von Geburtshilfeinstrumenten sowie die Erkennung und Vorbeuge von Gesundheitsproblemen der frisch gekalbten Kuh behandelt. An einem Geburtssimulator werden anschließend die Korrektur unterschiedlicher Fehllagen und der fachgerechtes Auszug praktisch geübt. Tipps zur Erleichterung des Geburtsablaufes sowie Techniken der Geburtshilfe, die dem Ziel der Vermeidung bzw. Risikominimierung einer Schädigung der mütterlichen Geburtswege bzw. des Kalbes dienen werden vorgestellt und diskutiert.

Die Erstversorgung und Haltung des neugeborenen Kalbes soll ihm einen guten Start ins Leben ermöglichen. Im theoretischen Teil werden die Fütterungskonzepte in der ersten Lebenswoche, Erkrankungen des Kalbes und die fachgerechte Versorgung erläutert. Im praktischen Unterricht wird der erste Gesundheitscheck demonstriert. Mögliche Ursachen von Trinkschwäche bzw. Trinkverweigerung beim neugeborenen Kalb, und Maßnahmen zur Wiederherstellung der Trinklust sind weitere Inhalte. Die Teilnehmer können unterschiedliche Fütterungskonzepte und Methoden zur Überprüfung der Biestmilchqualität vergleichen und sich über die optimale Haltungsumwelt für das Neugeborene informieren. Hinzu kommt die praktische Demonstration unterschiedlicher Methoden zum tierschonenden Veröden der Hornanlagen. Tipps zur Handhabung von Geräten und Medikamenten sowie der richtige Umgang mit den Tieren vor und nach dem Eingriff erleichtern es dem Teilnehmer stressfreie Behandlungsroutinen zu entwickeln.

Der fachtheoretische Teil der Klauengesundheit und -pflege umfasst die Bereiche Unfallverhütung, Werkzeuge und Hilfsmittel zur Klauenpflege, Anatomie und Biomechanik, Tierschutz und nicht zuletzt das Erkennen, Vermeiden und Behandeln von Lahmheiten und Klauenerkrankungen. Um die Routineklauenpflege sowie die Nachbehandlung erkrankter Tiere erfolgreich durchführen zu können, erhält jeder Teilnehmer die Möglichkeit die korrekte Durchführung umfassend praktisch zu üben.

Die Veranstaltung wird als fachliche Fortbildung für Beratungskräfte der Beratungsorganisationen in Baden-Württemberg anerkannt. 

Zeitraum: Mo. 03.07.2017 - Fr. 07.07.2017

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